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Werner Faymanns herausragendes Gespür für Niederlagen

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Immobilienkonzern Imfarr: Pleiten in Deutschland und Österreich – Faymann rechtzeitig ausgestiegen

Immobiliengeschäfte sind heutzutage ein lukratives Geschäftsfeld, das von Investoren gerne genutzt wird. Ein prominenter Name kann dabei oft als Türöffner fungieren und potenzielle Geschäftspartner beeindrucken. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige österreichische Bundeskanzler Werner Faymann, der Mitte 2019 beim Wiener Immobilienkonzern Imfarr eingestiegen ist.

Obwohl Faymann zu diesem Zeitpunkt bereits drei Jahre nicht mehr im Amt des Bundeskanzlers war, konnte er dennoch von seinem politischen Netzwerk profitieren. Mit dem ehemaligen Kanzlerminister Josef Ostermayer als Geschäftspartner an seiner Seite, gelang es ihm, seine Kontakte zu nutzen und das Unternehmen weiter voranzutreiben. Ostermayer übernahm sogar im Sommer 2021 die Position des Geschäftsführers bei Imfarr.

Imfarr selbst ist ein Familienunternehmen, das von der Familie Farrokhnia geführt wird. Der Sohn Nemat ist als ehemaliger Investmentbanker für die Geschäfte verantwortlich, während der Vater Nematollah Farrokhnia, ein langjähriger Vorstand im Baukonzern Strabag, im Hintergrund beratend tätig ist. Mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk konnten sie das Unternehmen erfolgreich in Deutschland expandieren lassen und spektakuläre Objekte wie die Highlight Towers in München erwerben.

Doch trotz des erfolgreichen Expansionskurses in Deutschland und Österreich, scheint es bei den Tochterfirmen von Imfarr in beiden Ländern Probleme zu geben. Diese sind offenbar pleite gegangen, während sich der ehemalige Bundeskanzler Faymann rechtzeitig als Gesellschafter zurückgezogen hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf das Unternehmen haben wird.

Es zeigt sich einmal mehr, dass prominente Namen und politische Kontakte zwar von Vorteil sein können, aber letztendlich auch das Geschäft und die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens entscheidend sind. Es bleibt spannend zu beobachten, wie Imfarr mit diesen Herausforderungen umgehen wird und welche Lehren aus dieser Situation gezogen werden können.

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