Manuela Rottmann (Grüne) zieht sich aus der Politik zurück: Was wurde aus den Frankfurter Oberbürgermeister-Kandidaten?
Frankfurt, die Mainmetropole, hat eine spannende Oberbürgermeisterwahl hinter sich. Vor einem Jahr wurde Mike Josef zum Oberbürgermeister gewählt und setzt seitdem neue Akzente in der Stadt. Doch was ist aus den anderen Kandidatinnen und Kandidaten geworden, die sich zur Wahl gestellt haben?
Uwe Becker von der CDU scheiterte in der Stichwahl gegen Josef, fand jedoch schnell wieder beruflichen Erfolg und ist nun hessischer Antisemitismusbeauftragter. Manuela Rottmann von den Grünen landete auf dem dritten Platz und schied aus. Nach einer kurzen Zeit als Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium kehrte sie nicht dorthin zurück und wird bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr antreten. Der unkonventionelle Straßenbahnfahrer Peter Wirth, auch bekannt als „Bahnbabo“, war die Überraschung des ersten Wahlgangs. Mit seiner direkten Art und lockeren Sprüchen eroberte er die Herzen der Frankfurterinnen und Frankfurter. Daniela Mehler-Würzbach von der Linken konnte zwar nicht die gewünschten Prozente erreichen, zeigte jedoch einen engagierten Wahlkampf, der auch in der eigenen Partei Anerkennung fand.
Die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt brachte also nicht nur einen neuen Amtsinhaber hervor, sondern auch interessante Entwicklungen bei den anderen Kandidatinnen und Kandidaten. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen und Chancen sich daraus für die politische Landschaft in Frankfurt ergeben werden.
