Die neue Kampagne „AfD nee“: Kritische Aufklärung über rechte Politik in Hessen
Die neue Kampagne „AfD nee“ in Hessen setzt sich zum Ziel, kritisch über das Programm der teils rechtsextremen AfD aufzuklären. Diese Kampagne, gestartet vom Frankfurter Verein für demokratische Bildung und Kultur (Demokult eV), wird dabei von unterschiedlichen Unternehmen, Sozialverbänden, Gewerkschaften und Einteilungen finanziell unterstützt.
Die Plakate und Informationen der Kampagne richten sich insbesondere an Wählerinnen und Wähler, die darüber nachdenken, ihr Kreuz bei der AfD zu machen. Die zentrale Botschaft ist, dass die Politik der AfD letztendlich ihren eigenen Wähler:innen schadet. Dies wurde auch durch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mit dem Titel „Das AfD-Paradox“ bestätigt. Die Hauptleidtragenden der Politik der AfD wären demnach die eigenen Wähler:innen, und dies gelte für fast alle Politikfelder.
Auf der Webseite der Kampagne gibt es auch „Faktenchecks“ zu einzelnen Politikbereichen. Dabei werden die politischen Positionen der AfD mit Quellenangaben und weiteren Informationen seziert. Zum Beispiel wird aufgezeigt, dass die AfD-Wähler:innen durch die Politik der Partei persönlichen Schaden zufügen würden, etwa beim Thema Rente, Migration und Mieterrecht.
Die Kampagne will also die hessischen Bürger:innen informieren, damit aus einem Denkzettel an die etablierten Parteien kein Bumerang wird. Die zentrale Botschaft lautet „AfD nee“ und die Informationen dazu finden sich auch im Internet unter www.afdnee.de.
Diese Kampagne ist ein Beispiel für die Zivilgesellschaft, die sich aktiv gegen extremistische Tendenzen einsetzt und sich für die Stärkung der demokratischen Kultur einsetzt. Initiierende und unterstützende Organisationen wie der Verein Demokult eV und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung leisten damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und Aufklärung in der Gesellschaft. Es ist wichtig, dass solche Initiativen sichtbar gemacht werden, um die Öffentlichkeit für die Auswirkungen rechtsextremer Politik zu sensibilisieren.
