Olaf Scholz schließt Zusammenarbeit mit Bündnis Sahra Wagenknecht aus: „Übersteigt meine Fantasie“
Das Bündnis Sahra Wagenknecht, kurz BSW, sorgt in Deutschland für Aufsehen. Nach aktuellen bundesweiten Umfragen liegt die Partei bereits bei fünf Prozent und könnte sogar weiter wachsen. Doch Bundeskanzler Olaf Scholz schließt eine Zusammenarbeit mit der SPD klar aus.
In einem Interview mit der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) betonte Scholz, dass es keinerlei Grundlage für eine Zusammenarbeit mit dem BSW gebe. Er führt an, dass die Partei keine konkreten Vorschläge für eine verbesserte Zukunft in den Ländern vorlege und keinen klaren Plan für die Zukunft Deutschlands habe. Scholz spricht sich klar gegen eine Koalition mit dem BSW aus und betont, dass solche Gedankenspiele aus seiner Sicht nicht infrage kommen.
Trotz der Ablehnung von Seiten der SPD plant das Bündnis Sahra Wagenknecht, bei den Europawahlen im Juni sowie bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg anzutreten. In Umfragen liegt die Partei derzeit bei etwa fünf Prozent und könnte somit eine Rolle in der politischen Landschaft Deutschlands spielen.
Scholz äußerte sich auch zu anderen Themen, wie der Unterstützung von Waffenlieferungen an die Ukraine. Er betonte, dass man alles tun werde, um eine Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der NATO zu verhindern und keine eigenen Soldaten:innen in die Ukraine schicken werde. Auch bei Waffenlieferungen werde man genau abwägen, was diese in diesem Kontext bedeuten.
Es bleibt spannend, wie sich die politische Landschaft in Deutschland weiterentwickeln wird und ob das Bündnis Sahra Wagenknecht eine größere Rolle spielen wird. Es bleibt abzuwarten, wie die Wähler:innen auf das neue Bündnis reagieren und welche politischen Akzente es setzen wird. Die SPD unter Olaf Scholz hat eine Zusammenarbeit mit dem BSW jedenfalls für die Zukunft ausgeschlossen.
Quelle: Nachrichtenagentur dpa
