StartBundeskanzlerScholz will TU-Präsidentin Rauch nicht mehr im Zukunftsrat haben wegen antisemitischen Likes

Scholz will TU-Präsidentin Rauch nicht mehr im Zukunftsrat haben wegen antisemitischen Likes

Published on

spot_img

Antisemitismusvorwürfe: Kritik an Verbleib von Geraldine Rauch als TU-Präsidentin

Der Fall um die Berliner TU-Präsidentin Geraldine Rauch sorgt weiterhin für Aufsehen. Rauch geriet in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass sie einen antisemitischen Post auf der Plattform X mit einem „Gefällt mir“ markiert hatte. Obwohl Rauch sich dafür entschuldigte, lehnt sie einen Rücktritt ab.

Die Entscheidung, Rauch nicht erneut in das Gremium zu berufen, wurde von der Sprecherin des Kanzlers bestätigt. Die Vorwürfe gegen Rauch seien berechtigt und bis heute nicht ausgeräumt worden. Andere hochrangige Politiker, darunter CDU-Chef Merz, forderten bereits ihren Rücktritt.

Auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, äußerte Kritik am Verbleib von Rauch im Amt der TU-Präsidentin. Er betonte, dass Zweifel an ihrer Amtsführung bestehen und es schwer vorstellbar sei, dass die TU unter ihrer Leitung erfolgreich agieren könne. Klein sprach von einem „immensen Imageschaden“ für die Universität.

Der Historiker Wolffsohn äußerte sich ebenfalls zu dem Fall und betonte, dass Rauchs Verhalten bei ihm Befremdungen ausgelöst habe. Er betonte, dass nette Worte der Entschuldigung nicht ausreichen und Taten notwendig seien, um das Vertrauen wiederherzustellen. Wolffsohn kritisierte auch Rauchs bisheriges Engagement für die Sicherheit und das Wohlbefinden von Juden an der TU.

Die Kontroverse um Geraldine Rauch zeigt, wie wichtig es ist, konsequent gegen jegliche Form von Diskriminierung vorzugehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche Konsequenzen Rauchs Verhalten für ihre Amtsführung haben wird. Es ist zu hoffen, dass die Universität geeignete Maßnahmen ergreift, um das Vertrauen in ihre Führungspersonen wiederherzustellen und Diskriminierung in jeglicher Form konsequent entgegenzutreten.

Latest articles

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...

Internationale Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm wegen Religions- und Meinungsfreiheit in Südkorea

SEOUL, Südkorea, 7. August 2026 — Human Rights Without Frontiers (HRWF) hat gemeinsam mit...

More like this

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...