Bundeskanzler Scholz plant China-Besuch im Frühjahr 2022: Fokus auf wirtschaftlicher Entflechtung und Partnerschaften in Asien
Bundeskanzler Olaf Scholz plant, China zu besuchen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu den ASEAN-Staaten zu stärken
Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, China in naher Zukunft zu besuchen, um die bilateralen Beziehungen zu intensivieren und einseitige Abhängigkeiten abzubauen. Dieser geplante Besuch erfolgt vor dem Hintergrund des Treffens mit den Staats- und Regierungschefs von Malaysia, den Philippinen und Thailand, bei dem wirtschaftliche Entflechtungsstrategien von China vorangetrieben werden.
Die Bundesregierung strebt nach Partnerschaften mit aufstrebenden Nationen in Asien, insbesondere den ASEAN-Staaten, um die Diversifizierung von Lieferketten und Rohstoffpartnerschaften voranzutreiben. Diese Bestrebungen sollen dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands auf eine breitere Basis zu stellen und potenzielle Risiken zu minimieren.
Im Rahmen des Treffens mit den verschiedenen Staats- und Regierungschefs werden Themen wie die Zuwanderung von Fachkräften, Freihandelsabkommen, Rohstoffpartnerschaften und die Halbleiterindustrie diskutiert. Insbesondere die geplante Infineon-Investition in Malaysia wird als Beispiel für die Diversifizierung der Partnerschaften Deutschlands hervorgehoben.
Mit den Philippinen steht die Anstoßung einer Migrationspartnerschaft sowie Gespräche über den Import von Nickel und eine Klimaschutzkooperation auf der Agenda. Auch mit Thailand strebt die Bundesregierung eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit an, unter anderem durch Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen und dem OECD-Beitrittsprozess.
Insgesamt zeigt dieses Vorhaben von Bundeskanzler Olaf Scholz, dass Deutschland bestrebt ist, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu diversifizieren und die Zusammenarbeit mit anderen aufstrebenden Nationen zu stärken. Dieser Ansatz könnte langfristig dazu beitragen, die deutsche Wirtschaft vor potenziellen Risiken zu schützen und neue Chancen in der Region zu erschließen.
