Bundeskanzler Olaf Scholz auf China-Reise: Chongqing, Shanghai und Spitzentreffen in Peking
Bundeskanzler Olaf Scholz startet seine dreitägige China-Reise mit einem Besuch in der größten Stadt der Welt, Chongqing. Von dort aus wird er über Shanghai nach Peking weiterreisen, wo er am Dienstag Präsident Xi Jinping treffen wird. Scholz wird von einer großen Delegation begleitet, bestehend aus Top-Managern und Ministern. Ein wichtiges Thema der politischen Gespräche wird auch Chinas Verhältnis zu Russland sein.
In Chongqing wird der Kanzler verschiedene Termine wahrnehmen, darunter ein Besuch einer Produktionsstätte von Bosch, Gespräche mit Studenten über Stadtplanung und die Teilnahme an einem Forschungsprojekt zur Wasserqualität. Zudem stehen Gespräche mit lokalen Politikern und eine Bootsfahrt auf dem Jangtse auf dem Programm.
Nach Chongqing wird Scholz das Wirtschafts- und Finanzzentrum Shanghai besuchen, bevor er in Peking zu politischen Gesprächen erwartet wird. Dort wird er sowohl Präsident Xi Jinping als auch Ministerpräsident Li Qiang treffen. Politiker aus der deutschen Ampel-Koalition fordern Scholz auf, auch konfliktbehaftete Themen anzusprechen, wie Chinas Unterstützung des russischen Militärs im Ukraine-Konflikt.
Die Delegation, die Scholz begleitet, besteht aus einem Dutzend deutscher Top-Manager, jedoch ist Volkswagen dieses Mal nicht vertreten. Zudem werden ihm die Minister Cem Özdemir (Grüne), Volker Wissing (FDP) und Steffi Lemke (Grüne) zur Seite stehen. Es handelt sich um die zweite China-Reise des Bundeskanzlers seit seinem Amtsantritt im Jahr 2021, diesmal nimmt er sich drei Tage Zeit für das Land – so viel wie noch nie zuvor.
Die Reise von Bundeskanzler Scholz nach China wird sicherlich wichtige politische und wirtschaftliche Themen ansprechen und die Beziehungen zwischen Deutschland und China weiter stärken. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse und Vereinbarungen aus den Gesprächen hervorgehen werden.
