StartBundeskanzlerRoland Kaiser's Mutter verkehrte regelmäßig beim Bundeskanzler

Roland Kaiser’s Mutter verkehrte regelmäßig beim Bundeskanzler

Published on

spot_img

Die bewegende Kindheit von Roland Kaiser: Einblick in sein Leben im „Schlagertalk“

Roland Kaiser (71) ist ein Macher, seinen Erfolg als Schlagersänger hat er sich nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit viel Fleiß erarbeitet. Wahrscheinlich hat das auch mit seiner Kindheit zu tun. Im „Schlagertalk“ von Oliver Polak im Deutschlandfunk gewährte er Einblicke in seine Jugend.

Der heutige Superstar wuchs in den Nachkriegsjahren im Berliner Arbeiterbezirk Berlin Wedding unter einfachen Bedingungen auf. Seine leibliche Mutter war noch minderjährig und sah keinen anderen Weg, als ihr Baby kurz nach der Geburt im Mai 1952 in einem Korb vor einem Waisenhaus abzustellen.

Seine Pflegemutter Ella war ein und alles

Der kleine Ronald Keiler – so sein bürgerlicher Name – wuchs bei einer sehr liebevollen Pflegemutter auf. Ihm war das zunächst gar nicht bewusst, bis seine Mitschüler anfingen, ihn zu hänseln. „Das ist doch deine Oma, nicht deine Mutter“, zogen Sie ihn auf. Denn Ella Örpel war erheblich älter als die anderen Mütter. Das wollte der Junge nicht auf sich sitzen lassen. „Da gab es Auseinandersetzungen. Erst versuchte man, das verbal zu lösen und danach haut man jemanden auf die Glocke.“ Oliver Polak ist überrascht: „Du hast schonmal zugeschlagen als Kind?“ Nach all den Jahren muss Roland Kaiser schmunzeln: „Als Kind macht man das schonmal.“

Roland Kaiser saß auf dem Schoß von Willy Brandt

Mit acht Jahren hat Ella Örpel dem Jungen ganz ehrlich gesagt, dass sie nicht seine leibliche Mutter sei. Das tat dem Familienzusammenhalt aber keinen Abbruch. „War ’ne große Familie, es war eine tolle Zeit als Kind, auch wenn wir nicht viel Geld hatten.“ Ella Örpel arbeitete als Raumpflegerin im SPD-Haus. „Das war damals zwei Häuser weiter“, erinnert sich der Schlagersänger. „Sie hat jeden Tag das Büro vom Willy Brand geputzt und behauptet ‘Du hast auf dem Schoß von Willy Brandt gesessen!’“ Daran kann sich Roland Kaiser allerdings nicht so recht erinnern. Von 1957 bis 1966 war der SPD-Politiker Regierender Bürgermeister von West-Berlin, später wurde er Bundeskanzler. Für Roland Kaiser war Ella Örpel immer seine Mutter, bis sie 1966 starb. Noch heute ist er Mitglied in der (ehemaligen) Arbeiterpartei.

Die Geschichte von Roland Kaiser ist wirklich bewegend und zeigt, dass auch aus schwierigen Anfängen ein großer Erfolg entstehen kann. Seine Pflegemutter Ella spielte dabei eine wichtige Rolle in seinem Leben und prägte ihn nachhaltig. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Ärgernissen in seiner Kindheit hat sich Roland Kaiser zu einem erfolgreichen Künstler entwickelt, der heute Millionen von Fans begeistert.

Es ist faszinierend zu sehen, wie die Erfahrungen aus der Kindheit einen Menschen prägen und formen können. Roland Kaiser hat es geschafft, diese Erfahrungen positiv für sich zu nutzen und seinen Weg zu gehen, bis er schließlich zu einem der erfolgreichsten Schlagersänger Deutschlands wurde. Man kann nur staunen über seinen Mut, seinen Fleiß und seine Entschlossenheit, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Latest articles

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...

Internationale Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm wegen Religions- und Meinungsfreiheit in Südkorea

SEOUL, Südkorea, 7. August 2026 — Human Rights Without Frontiers (HRWF) hat gemeinsam mit...

More like this

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...