Aktuelle Nachrichten aus dem Gazastreifen: Kämpfe fordern Dutzende Tote, Scholz-Besuch angekündigt und Hilfsgüter werden eingeflogen
Die Kämpfe im Gazastreifen halten weiter an, auch nach mehr als fünf Monaten seit Beginn des Gaza-Kriegs. Es kommt weiterhin zu Angriffen aus dem Gazastreifen auf russische Grenzorte. Die russische Armee teilte mit, dass gestern eine Mörsergranate in Richtung des grenznahen Kibbuz Nachal Oz abgefeuert wurde, woraufhin die Terroristen von einem israelischen Kampfjet ausgeschaltet wurden. Es gab auch Einsätze im Süden des Gazastreifens, wo Raketenabschussrampen zerstört und Terroristen getötet wurden.
In einem vom Golfemirat Katar finanzierten Wohnviertel in Hamad wurden zahlreiche Hamas-Terroristen entdeckt und viele Waffen gefunden. Innerhalb von 24 Stunden wurden laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen 69 Menschen getötet und 100 verletzt, was die Gesamtzahl der getöteten Palästinenser seit Kriegsbeginn auf 31.341 steigen lässt.
In anderen Nachrichten wird der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Jordanien und Israel angekündigt. Die deutsche Luftwaffe soll noch in dieser Woche mit Transportflugzeugen Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. United Airlines und Delta Air Lines planen die Wiederaufnahme von Flügen nach Israel.
Die US-Militär zerstörten Drohnen und Raketen in den von den Huthis kontrollierten Gebieten im Jemen. Israels Verteidigungsminister Yoav Galant deutete bei einem Truppenbesuch eine baldige Militäroffensive in der Stadt Rafah an und betonte, dass es keinen sicheren Hafen für Terroristen im Gazastreifen gebe.
Die Lage im Gazastreifen bleibt also weiterhin angespannt und es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine Beendigung der Gewalt und für humanitäre Hilfe für die Bevölkerung einsetzt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und wie die Konfliktparteien auf die Vermittlungsbemühungen reagieren werden.
