Katrin Göring-Eckardt: Der deutsche Journalismus steht tief in der Schuld
Der deutsche Journalismus steht bei Katrin Göring-Eckardt tief in der Schuld
Oft schreiben Journalisten Namen falsch. Die Gründe dafür können von Unachtsamkeit bis hin zu Rassismus reichen. Besonders in der Schuld stehen wir Journalisten jedoch einer Frau: Katrin Göring-Eckardt.
Seit 1998 ist die Grünen-Politikerin in deutschen Medien oft falsch geschrieben worden. Ob als Katrin Göhring-Eckardt, Kathrin Göring-Eckardt oder auch Kathrin Göring-Eckart – die Varianten sind vielfältig und stets falsch. Trotz mehrmaliger Versuche, auch über soziale Medien wie Twitter, hat sich an der falschen Schreibweise ihres Namens nur wenig geändert.
Die repetitive falsche Schreibweise des Namens von Katrin Göring-Eckardt ist nicht nur ärgerlich, sondern zeigt auch ein grundsätzliches Problem im Journalismus auf. Es stellt sich die Frage, ob Rassismus hier eine Rolle spielt oder ob das Problem auf Unachtsamkeit, Ignoranz oder schlichtweg Blödheit zurückzuführen ist.
Es ist wichtig, dass Journalisten sorgfältiger mit Namen umgehen und diese korrekt wiedergeben. Fehler passieren, das ist menschlich. Doch besonders bei prominenteren Persönlichkeiten wie Katrin Göring-Eckardt ist es wichtig, Respekt zu zeigen und ihre Namen korrekt zu verwenden.
Ein wenig mehr Sorgfalt bei der Recherche und im Schreibprozess wäre angebracht. Denn falsche Namen schaden nicht nur den Betroffenen, sondern auch dem Ansehen des Journalismus insgesamt. Wenn schon die Namen nicht korrekt sind, wie sollen die Leser dann Vertrauen in den Rest des Artikels haben?
In einem Zeitalter, in dem Information und Präzision immer wichtiger werden, sollten Journalisten darauf achten, Namen korrekt zu verwenden und so Respekt und Professionalität zu zeigen. Katrin Göring-Eckardt verdient es, dass ihr Name richtig geschrieben wird – denn sie hat es sich verdient.
