Israel-Hasser demonstrieren vor Goethe-Universität in Frankfurt
Die jüngsten Vorfälle an der Goethe-Universität in Frankfurt zeigen erneut, wie Fanatismus und Hass auch in unseren Bildungseinrichtungen Einzug halten. Eine Gruppe von rund 50 Studenten versammelte sich vor dem Präsidium der Universität und skandierte Parolen, die die Vernichtung des jüdischen Staates Israel forderten. Diese Bilder erinnern stark an ähnliche Vorfälle in Berlin und Hamburg, wo Israel-Hasser ebenfalls unverhohlen ihren Hass zum Ausdruck brachten.
Die Parolen, die die Studenten skandierten, waren nicht nur voller Wut, sondern auch voller Fanatismus. Sie forderten die Befreiung Palästinas vom Jordan bis zum Mittelmeer und riefen zur Auslöschung Israels auf. Solche Hassbotschaften sind inakzeptabel und dürfen keinen Platz an unseren Universitäten haben.
Die Universitätsleitung reagierte prompt und gewährte den Demonstranten eine begrenzte Zeit für ihre Aktion. Die Polizei war vor Ort und beobachtete die Situation genau, um im Notfall eingreifen zu können. Die Studenten lösten sich letztendlich auf, nachdem sie auch noch gegen Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock gehetzt hatten.
Es ist wichtig, dass wir uns als Gesellschaft eindeutig gegen jegliche Form von Hass, Antisemitismus und Diskriminierung positionieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Extremisten jeglicher Couleur unsere Bildungseinrichtungen für ihre Zwecke instrumentalisieren. Die Universitäten müssen Orte des offenen Austauschs und der freien Meinungsäußerung sein, aber Hass und Gewalt haben dort keinen Platz.
Die Uni-Leitung betonte bereits nach einem früheren Vorfall, dass an der Goethe-Universität kein Raum für Antisemitismus oder Rassismus ist. Diese klare Positionierung ist wichtig, um solchen Tendenzen entschieden entgegenzutreten.
Es ist an uns allen, wachsam zu sein und nicht zu schweigen, wenn Hass und Fanatismus um sich greifen. Nur durch eine gemeinsame Haltung und klare Positionierung können wir solchen gefährlichen Entwicklungen entgegentreten und eine offene und tolerante Gesellschaft bewahren.
