Internationales Krisentreffen nach iranischem Angriff: Bundeskanzler Scholz äußert Solidarität mit Israel
Der Bundeskanzler Olaf Scholz hat während seiner China-Reise ein Statement zur Situation in Israel abgegeben. In Chongqing sagte Scholz, dass alles getan werden müsse, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Insbesondere warnte er den Iran davor, weiterhin so vorzugehen. Er betonte die deutsche Solidarität mit Israel und bezeichnete den Angriff des Iran als unverantwortlich und nicht zu rechtfertigen.
Am Nachmittag nahm der Kanzler an einer Schaltkonferenz des G7-Staats- und Regierungschefs teil, die von US-Präsident Biden einberufen wurde. Gemeinsam suchten sie eine diplomatische Antwort auf den iranischen Angriff. Biden telefonierte mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu und sicherte ihm die Unterstützung der USA zu. Auch der UNO-Sicherheitsrat soll sich mit dem Thema befassen, da Generalsekretär Guterres besorgt über die mögliche Eskalation in der Region ist.
In Berlin trat der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt zusammen. Bundesaußenministerin Baerbock verurteilte den iranischen Angriff und erklärte die Solidarität Deutschlands mit Israel. Außenpolitiker fordern ein härteres Vorgehen gegen Teheran, mit Vorschlägen wie der Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation.
Die EU, Großbritannien, Frankreich und Japan haben ebenfalls den iranischen Angriff verurteilt und zur Deeskalation aufgerufen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der britische Premierminister betonten die Unterstützung für Israel und die Stabilität in der Region.
Die Lage bleibt weiterhin angespannt, und es wird darauf gehofft, dass diplomatische Lösungen gefunden werden können, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau und setzt sich für Frieden und Stabilität in der Region ein.
