AfD entfernt verbotene Wahlplakate in Bayern
In Passau sorgte ein Kandidat der AfD kürzlich für Aufregung, als Plakate mit dem verbotenen Spruch „Alles für Deutschland“ im Stil der SA, der Sturmabteilung der NSDAP, aufgetaucht sind. Die Polizei hat die Plakate abgenommen und die Ermittlungen aufgenommen, da die Verwendung dieser Losung strafbar ist.
Der Landesvorsitzende der AfD in Bayern, Stephan Protschka, distanzierte sich von den Plakaten und betonte, dass sie nicht vom Landesverband genehmigt wurden. Er forderte sofort deren Entfernung und erklärte, dass solche Sprüche in der AfD keinen Platz haben. Der Kandidat, der für die Plakate verantwortlich war, beteuerte, dass er nicht wusste, dass der Spruch von der SA stammt und stoppte das Plakatieren sofort, als er davon erfuhr.
Es ist besorgniserregend, dass rechtspopulistische Parteien wie die AfD solche verbotenen Symbole verwenden und damit extremistische Gedankengut verbreiten. Vor allem in Bayern, wo neben der Bezirkswahl auch die Landtagswahl ansteht, ist es wichtig, solche Vorfälle ernst zu nehmen und klar Stellung gegen Extremismus zu beziehen.
In einer Umfrage zur Bayern-Wahl konnte die AfD zuletzt deutlich zulegen und sogar die Grünen überholen. Dies zeigt, dass populistische Parteien in Deutschland an Zuspruch gewinnen und es umso wichtiger ist, demokratische Werte zu verteidigen und aufzuklären. Es liegt nun an den Wählern, bei der Wahl im Oktober ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen und für eine demokratische Gesellschaft einzutreten.
