„Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“ vor der Landtagswahl: Übergriffe und Aktivitäten in Berlin und Brandenburg“
Die Aktivitäten der Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“ in Berlin und Brandenburg nehmen besorgniserregend zu. In den letzten Wochen wurden mehrere gewalttätige Übergriffe auf politische Gegner verzeichnet, die der Partei zugeordnet werden. Ermittler haben neun mutmaßlich gewalttätige Neonazis festgenommen, die gezielt Angriffe auf Linke verübt haben sollen.
Die Partei wurde 2013 in Heidelberg von ehemaligen Funktionären der NPD und Neonazi-Kameradschaften gegründet. Sie vertritt ein neonazistisches, völkisches und nationalrevolutionäres Programm, das teilweise an die Programmatik des „Linken Flügels“ der NSDAP erinnert. Der Verfassungsschutz schätzt die Mitgliederzahl der Partei auf etwa 800 Personen und beobachtet enge Beziehungen zu rechtsextremen Gruppierungen im In- und Ausland.
Besonders besorgniserregend sind die Aktivitäten des Dritten Weges in Berlin und Brandenburg. Die Partei versucht, in den Bezirken Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sowie in der Uckermark Fuß zu fassen. Es gab mehrere Vorfälle, bei denen Mitglieder Waffen und verfassungsfeindliche Symbole bei sich hatten. Die Polizei hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Aktivitäten der Neonazis einzudämmen.
Die Jugendorganisation des Dritten Weges, die „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ), rekrutiert insbesondere über soziale Medien Nachwuchs für die Partei. Es ist wichtig, dass die Behörden diese Entwicklung genau beobachten und gegen rechtsextreme Umtriebe vorgehen.
Die bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg verspricht eine politisch aufgeladene Stimmung. Es gab bereits Angriffe auf Politiker:innen, die zeigt, dass die Neonazis immer selbstbewusster auftreten. Es ist wichtig, dass alle demokratischen Parteien und Akteure zusammenarbeiten, um gegen rechtsextreme Tendenzen vorzugehen und die Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten.
