DFL-Aufsichtsratschef Watzke ärgert sich über Kommentare zur Ausrüsterwechsel beim DFB
Die Kontroverse um den bevorstehenden Ausrüsterwechsel beim Deutschen Fußball-Bund von Adidas zu Nike hat nicht nur die Fans, sondern auch die Politiker und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke auf den Plan gerufen. In einem Sky-Interview äußerte sich Watzke verärgert über die öffentliche Kritik aus der Politik und verteidigte die Entscheidung des DFB.
Watzke betonte, dass es bei der Ausschreibung des Ausrüstervertrags keine andere Wahl gab, da Nike ein weit überlegenes Angebot vorgelegt hatte. Trotz der langjährigen Partnerschaft zwischen dem DFB und Adidas sei es wichtig, diskriminierungsfrei auszuschreiben und das beste Angebot anzunehmen. Die Kritik aus der Politik, dass der Wechsel unpatriotisch sei, wies Watzke entschieden zurück.
Auch das Thema der Nichtberücksichtigung von Borussia Dortmund-Spielern in der Nationalmannschaft wurde angesprochen. Watzke nahm dies gelassen hin und betonte, dass man die Entscheidungen des Bundestrainers akzeptieren müsse. Er äußerte jedoch den Wunsch, dass bei der Europameisterschaft mehr BVB-Spieler dabei sein sollten.
Insgesamt zeigt sich in Watzkes Äußerungen eine Mischung aus Verständnis für die Kritik und Verteidigung der getroffenen Entscheidungen. Die Diskussion um den Ausrüsterwechsel und die Auswahl der Nationalspieler wird sicherlich noch weitergehen, aber am Ende zählt vor allem der sportliche Erfolg auf dem Platz.
