Bundeskanzler Olaf Scholz verstärkt Rüstungsindustrie und Raumfahrt: 20 weitere Eurofighter bestellt
Der Bundeskanzler Olaf Scholz hat auf der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) angekündigt, dass die Bundesregierung weitere 20 Eurofighter bestellen wird, um die Luftwaffe weiter auszurüsten und die Rüstungsindustrie zu stärken. Damit sollen die Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa ausgebaut werden.
In seiner Rede betonte Scholz die Bedeutung einer starken Luft- und Raumfahrtbranche für Deutschland und Europa. Er sprach von einer „verteidigungsindustriellen Kehrtwende“ und betonte die Notwendigkeit, alle wichtigen Waffengattungen und Munition kontinuierlich produzieren zu können.
Besonders hob er die Bedeutung der Raumfahrt hervor und kündigte an, dass sich das Kanzleramt verstärkt um dieses Thema kümmern werde. Mit dem baldigen Start der Ariane-A6-Trägerrakete werde Europas eigener Zugang zum All mit einem Großträgersystem wiederhergestellt und die technologische Souveränität gesichert.
Scholz betonte auch die kommerzielle und verteidigungspolitische Bedeutung der Fähigkeit, Satelliten ins All zu bringen. Er berichtete über den Erststart deutscher Micro-Launcher in diesem Jahr, die Kleinstsatelliten ins All bringen.
Abschließend forderte der Kanzler eine eigene Satelliten-Mega-Konstellation für Europa, um für die Zukunft des Internet der Dinge, autonomes Fahren und Fliegen gerüstet zu sein. Er wies darauf hin, dass es verlässliche und innovative Kleinsysteme gibt, um Satelliten ins All zu bringen und betonte die Bedeutung von großen Satelliten-Netzwerken wie Starlink von Elon Musk.
Mit diesen Maßnahmen will die Bundesregierung die Rüstungsindustrie stärken und die technologische Souveränität im Bereich der Luft- und Raumfahrt sichern. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entscheidungen auf die deutsche Industrie und die Sicherheitspolitik in Europa auswirken werden.
