„Sächsische Linke setzen auf soziale DNA für Landtagswahl“
Die sächsischen Linken bereiten sich intensiv auf die Landtagswahl am 1. September vor. Mit einem klaren Fokus auf soziale Themen und der Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft präsentierten sie kürzlich ihren Programmentwurf. Parteichef Stefan Hartmann betonte, dass die Linke in Sachsen sich als die Partei für arbeitende Menschen positionieren will.
Das Wahlprogramm der Linken in Sachsen umfasst vier zentrale Bereiche: Arbeitswelt, Wirtschaft und Klima, soziale Daseinsvorsorge, Wirtschaft und Demokratie sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt. Besonders die Forderung nach Umverteilung und einem stärkeren staatlichen Engagement in der Daseinsvorsorge standen im Fokus der Vorstellung.
Der Programmentwurf der Linken adressiert auch spezifisch die Situation in Ostdeutschland und Sachsen. Trotz 30 Jahren seit der Vereinigung sind viele Menschen immer noch enttäuscht und fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Die Linke fordert daher eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse und Leistungen der Ostdeutschen.
Kritik äußerte die stellvertretende Parteivorsitzende Susanne Schaper auch am Zustand der sächsischen Demokratie. Sie machte die CDU für die Vorbereitung des Bodens für die AfD verantwortlich und plädierte für eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen.
Das Wahlprogramm der Linken wird nun von der Parteibasis diskutiert und soll auf dem Landesparteitag am 13. April in Bautzen beschlossen werden. Trotz Herausforderungen in den letzten Jahren zeigt sich die Partei optimistisch und verzeichnet sogar einen Mitgliederzuwachs. Die Landtagswahl wird daher eine wichtige Bewährungsprobe für die sächsischen Linken darstellen.
