Gehaltserhöhung für Minister:innen – Was verdient Annalena Baerbock als Außenministerin?
Die Diskussion um die Gehälter der Regierungsmitglieder ist ein heißes Thema in der Politik. Besonders jetzt, da ab dem 1. März die Amtsgehälter steigen sollen, wird die Frage nach dem Einkommen der Minister:innen laut. Ein Blick auf das Gehalt von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wirft interessante Details ans Licht.
Laut dem Nachrichtenportal „Focus“ setzt sich das Gehalt von Baerbock aus verschiedenen Amtsbezügen zusammen. Neben einem Grundgehalt von etwa 15.500 Euro monatlich erhält sie zusätzliche Zulagen wie eine pauschale Aufwandsentschädigung von rund 310 Euro im Monat und einen Ortszuschlag von etwa 1100 Euro.
Doch das ist noch nicht alles. Als Bundesministerin und gleichzeitig Bundestagsabgeordnete hat Baerbock Anspruch auf weitere finanzielle Leistungen. Dazu gehören eine um 50 Prozent reduzierte Abgeordnetenentschädigung und eine um 25 Prozent gekürzte Aufwandspauschale für Abgeordnete, was ihr monatlich zusätzliche etwa 8600 Euro einbringt.
Insgesamt ergibt sich somit ein Gesamtgehalt von mehr als 25.000 Euro pro Monat für Baerbock. Diese Summe erhalten laut anderen Medienberichten auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne).
Die bevorstehenden Gehaltserhöhungen sollen sich auch auf die Pensionen der Regierungsmitglieder auswirken. Nach einer Legislaturperiode haben sie Anspruch auf 27,74 Prozent des Kanzler- bzw. Ministerinnengehaltes als Ruhegeld, was nach vier Jahren Amtszeit bisher 5734 Euro im Monat entspricht. Mit den geplanten Erhöhungen ab März würde diese Summe auf 6117 Euro steigen.
Die Diskussion um die Gehälter und Pensionen der Politiker:innen wird sicherlich auch in Zukunft weitergehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Debatte entwickelt und welche Auswirkungen die Gehaltserhöhungen auf die politische Landschaft haben werden.
