116. Abschlussfeier des Zion Christlichen Missionszentrums in Cheongju – 2.248 Pastoren unter den Absolventen – Über 13.500 Pastoren in vier Jahren
Die Shincheonji-Kirche Jesu, Tempel des Zeltes des Zeugnisses (Vorsitzender: Man-hee Lee, im Folgenden Shincheonji-Kirche Jesu genannt), gab am 2. bekannt, dass die 116. Abschlussfeier des Zion Christlichen Missionszentrums in der Kirche von Cheongju stattgefunden habe. Insgesamt 59.192 Absolventen schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab. Sie gelten als Gläubige, die die Bibel „von 1. Mose bis Offenbarung vollständig verstanden“ haben.
Das Zion Christliche Missionszentrum vermittelt den Teilnehmern ein systematisches Verständnis von Gottes Willen und dem Aufbau der Heiligen Schrift – mit besonderem Schwerpunkt auf Prophezeiungen und deren Erfüllung. Um den Abschluss zu erlangen, müssen die Studierenden drei Stufen (Grund-, Mittel- und Oberstufe) absolvieren und in der Abschlussprüfung mindestens 90 Punkte erzielen.
Vorsitzender Man-hee Lee erklärte in seiner Ansprache:
„In der Bibel steht geschrieben, dass niemand in das Himmelreich eingehen kann, wenn er etwas hinzufügt oder wegnimmt (Offb 22:18–19). Wir von der Shincheonji-Kirche Jesu sind Meister der Offenbarung.“
Er forderte die Gläubigen auf, einen „wahren Glauben“ zu praktizieren und ermutigte Interessierte: „Wer die Wahrheit wirklich erkennen möchte, sollte zu Shincheonji kommen und lernen.“
Lee kritisierte zugleich, dass viele Menschen zwar behaupteten, an Jesus zu glauben, die Bibel aber nicht vollständig befolgten. Er mahnte: „Verlasst euch nicht auf kirchliche Autoritäten, sondern prüft selbst, ob euer Glaube wirklich auf der Bibel gründet.“
Trotz zunehmender Kritik und Widerstände gegenüber der Shincheonji-Kirche erreichte die Zahl der diesjährigen Absolventen nahezu 60.000. Bemerkenswert ist auch der stetige Anstieg der teilnehmenden Pastoren: In den letzten vier Jahren haben über 13.500 Pastoren das Programm abgeschlossen.
Besondere Aufmerksamkeit erregte der Abschlussaufsatz von Oh Seon-gyeong, einem ehemaligen Pastor. Er berichtete:
„Ich gründete drei Gemeinden und war überzeugt, mein Leben dem Reich Gottes zu widmen. Doch trotz mehr als 30-maliger Bibellektüre blieb mir die Offenbarung unverständlich. Schließlich legte ich mein Amt nieder.“
Er ergänzte: „Schon in der ersten Unterrichtsstunde im Zion Christlichen Missionszentrum öffnete sich mein Herz. Jede Lektion war mit biblischen Prinzipien erfüllt. Heute kann ich voller Überzeugung sagen: Ich habe die Offenbarung des Johannes verstanden!“
Oh appellierte an seine Kollegen:
„In dieser Zeit, in der die Geheimnisse der Offenbarung offenbart werden, liegt es in der Verantwortung der Pastoren, ihre Gemeinden auf den Weg in den Himmel zu führen. Lasst uns das verheißene Wort annehmen, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen, und demütig vor Gott stehen.“
Auch andere Absolventen zeigten sich begeistert über die strukturierte und nachvollziehbare Bibelauslegung.
Park Sang-jun (44), seit über 40 Jahren presbyterianischer Christ, sagte:
„Ich hatte zuvor negative Dokumentationen über Shincheonji gesehen. Doch als ich meine Frau zu den Kursen begleitete, erkannte ich, dass die Lehre hier tatsächlich auf der Bibel basiert.“
Die niederländische Absolventin Ligia Monteiro (19), die 16 Stunden reiste, um an der Feier teilzunehmen, betonte:
„Die Shincheonji-Kirche Jesu erklärt jeden Vers auf Grundlage der Bibel, nicht nach eigenen Gedanken. Das unterscheidet sie von anderen Kirchen.“
Tan Young-jin, Direktor des Zion Christlichen Missionszentrums, erklärte:
„Trotz vieler Missverständnisse und Vorurteile wächst die Zahl der Menschen, die durch das Wort Gottes Erneuerung erfahren. Das zeigt, dass Gott mit uns ist. Die Absolventen haben Wahrheiten erkannt, die selbst Pastoren oft nicht verstanden haben. Wir treten in ein Zeitalter des Glaubens ein, das durch die Wahrheit selbst verwandelt wird.“
Die Abschlussfeier stand unter dem Motto „Liebe und Segen – das Licht, das die Welt erleuchtet“. Über 20.000 Teilnehmer füllten die Veranstaltungsorte in und um die Shincheonji-Kirche in Cheongju. Aufgrund begrenzter Kapazitäten verfolgten viele Absolventen die Feier von anderen Standorten weltweit per Livestream, wodurch sich die festliche Stimmung noch verstärkte.
