Lindner macht Scherz im Bundestag: „Sehfeld zeitweilig nach rechts begrenzt“
Der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, Christian Lindner von der FDP, sorgte mit seiner Rede im Deutschen Bundestag für einige Lacher. In Anspielung auf die Augenklappe, die Bundeskanzler Olaf Scholz aufgrund einer Sportverletzung tragen muss, scherzte Lindner darüber, dass das Sehfeld des Kanzlers zeitweilig nach rechts begrenzt sei. Dieser Witz bezog sich darauf, dass Scholz seinen Blick aufgrund der Klapp vorübergehend nur eingeschränkt nach rechts richten kann.
Die humorvolle Bemerkung von Lindner erntete nicht nur Lachen im Plenarsaal, sondern auch eine amüsierte Reaktion von Scholz selbst. Dieser bedankte sich für die guten Wünsche und zeigte sich gelassen gegenüber seiner ungewohnten Erscheinung. Auf Twitter äußerte er sogar gespanntes Interesse daran, welche Memes und Späße über seine Augenklappe entstehen würden.
Auch andere Politiker fanden humorvolle Worte zu Scholz‘ Verletzung und ungewohntem Erscheinungsbild. Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen äußerte zunächst, dass er das Augenklappen-Foto von Scholz für einen Scherz gehalten habe, bevor er ihm Genesungswünsche übermittelte. Regierungssprecher Steffen Hebestreit gab an, dass es dem Kanzler den Umständen entsprechend gut gehe, jedoch noch etwas ramponiert aussehe.
Insgesamt sorgte die humorvolle Reaktion der Politiker auf die ungewohnte Erscheinung des Bundeskanzlers für Auflockerung und Schmunzeln im Bundestag. Es zeigt, dass auch in der Politik Platz für eine Prise Humor und Selbstironie ist, selbst in Situationen, in denen ein hochrangiger Politiker mit einer ungewohnten Erscheinung konfrontiert ist.
