Olaf Scholz ruft zur Festigung des klimapolitischen Kurses in der EU auf: „Wir stehen vor dem Ausbau der Elektromobilität“
Bundeskanzler Olaf Scholz hat kürzlich dazu aufgerufen, am klimapolitischen Kurs der Europäischen Union im Verkehrssektor festzuhalten. Dies betonte er bei einer Feier zum 125-jährigen Jubiläum des deutschen Autobauers Opel und wies darauf hin, dass der Ausbau der Elektromobilität unabdingbar sei.
Scholz warnte davor, den bereits erreichten Fortschritt in der EU-Klimapolitik rückgängig zu machen, da dies nicht nur die bisherigen Erfolge gefährde, sondern auch den zukünftigen Wohlstand als Industrienation beeinträchtigen könnte. Er machte deutlich, dass der menschengemachte Klimawandel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit sei und der Umstieg auf klimaneutrale Elektrofahrzeuge im Verkehrssektor von entscheidender Bedeutung sei.
Der Kanzler betonte die Bedeutung fairen Wettbewerbs und lobte dabei dynamische deutsche Unternehmen wie Opel, die im internationalen Wettbewerb bestehen könnten. Er machte deutlich, dass die EU-Kommission Maßnahmen gegen chinesische Autobauer vorbereite, um Dumpingpreise und unlauteren Wettbewerb auf dem europäischen Markt zu verhindern. Opel selbst plant ab 2028 nur noch E-Autos auf den Markt zu bringen und sieht sich als Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel.
Es ist wichtig, dass die EU an ihrem klimapolitischen Kurs im Verkehrssektor festhält und weiterhin auf die Elektromobilität setzt. Fairer Wettbewerb und die Förderung von klimafreundlichen Technologien sind entscheidend für die Zukunft Europas als Industrienation. Opel geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass der Umbau zur Klimaneutralität im Verkehrssektor möglich ist. Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Unternehmen diesem Beispiel folgen und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten.
