Kampf gegen das EU-Diktat: Die Partei der Arbeit Österreichs fordert einen Austritt aus der EU und setzt sich für Volksmacht ein
Die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) setzt sich aktiv für einen Austritt Österreichs aus der Europäischen Union ein. Dieser Schritt wird unter dem Motto „Volksmacht statt EU-Diktat“ vorangetrieben, da die PdA die EU als imperialistisches Bündnis des europäischen Monopol- und Finanzkapitals ansieht.
Die EU-Wahlen, die vom 6. bis 9. Juni stattfinden, werden von der PdA genutzt, um ihre Kampagne für den Austritt voran zu treiben. Die EU wird als Instrument zur Durchsetzung der Interessen des Kapitals betrachtet, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU. Die Expansion der EU in Osteuropa hat österreichischen Unternehmen geholfen, ihre Positionen in der Region zu festigen und auszubauen.
Die EU wird auch dafür kritisiert, dass sie demokratische und soziale Rechte der Arbeiterklasse und der Bevölkerung einschränkt. Durch die Schaffung eines europäischen Arbeitsmarktes werden Arbeitskräfte ausgenutzt und die Löhne gedrückt. Die Abschiebung von Arbeitskräften aus anderen EU-Ländern ist ebenfalls ein Problem, das die PdA anspricht.
Die EU-Wahlen dienen zwar demokratischen Zwecken, jedoch liegt die eigentliche Macht bei den nicht gewählten Gremien wie dem Europäischen Rat, dem Rat der EU und der EU-Kommission. Die Politik der EU dient vor allem den Interessen des Monopolkapitals.
Die PdA setzt sich für „Volksmacht und Sozialismus“ ein, was bedeutet, dass die Arbeiterklasse und die Bevölkerung die Organisation der Gesellschaft selbst in die Hand nehmen sollten. Eine demokratische Organisation und Planung der Wirtschaft wäre im Sinne des Gemeinwohls.
Trotz der hohen Hürden bei der Kandidatur für die EU-Wahl, will die PdA weiterhin gegen die EU und deren volksfeindlichen Charakter vorgehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die EU-Wahlen und die Position der PdA in diesem Kontext entwickeln werden.
