Klimaaktivist erweitert Hungerstreik und richtet Forderungen an Bundeskanzler Scholz
Am 21. März 2022 hat Wolfgang Metzeler-Kick aus Regensburg angekündigt, seinen Protest im Hungerstreik-Camp von Klimaaktivisten im Berliner Invalidenpark auszuweiten. Der 49-jährige Metzeler-Kick befindet sich bereits seit 78 Tagen im Hungerstreik und plant nun, ab Freitag auch auf Saft zu verzichten und nur noch Wasser, Salze und Vitamine zu sich zu nehmen. Er ist einer von vier verbliebenen Hungerstreikenden im Camp.
Metzeler-Kick richtet seine Forderungen an Bundeskanzler Olaf Scholz, den er auffordert, den Klimawandel als eine existentielle Katastrophe anzuerkennen, die den Fortbestand der menschlichen Zivilisation gefährdet. Der Aktivist gehört zur sogenannten Letzten Generation und fordert radikale Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Trotz seiner bisherigen Bemühungen, hat Scholz noch nicht auf die Forderungen des Hungerstreikenden reagiert.
Unterstützung für die Aktivisten kommt von prominenten Stimmen wie dem ehemaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell, der betont, wie wichtig es ist, dass ein Bundeskanzler die Fakten über die drohende Klimakatastrophe kennt und entsprechende Maßnahmen ergreift. Auch der frühere Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, Eicke Weber, unterstützt die Aktivisten und warnt davor, dass es ohne rasches Handeln zu Millionen von Toten kommen könnte.
Es bleibt abzuwarten, wie Bundeskanzler Scholz auf die Forderungen der Hungerstreikenden reagieren wird und ob ihr Protest Auswirkungen auf die Klimapolitik der Regierung haben wird. Die beunruhigende Botschaft, die Metzeler-Kick und seine Mitstreiter verbreiten, verdeutlicht die Dringlichkeit des Klimaschutzes und erinnert uns alle daran, dass wir gemeinsam handeln müssen, um die Zukunft unseres Planeten zu sichern.
