AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah bricht mit Rechtsaußen-Partei: Europa-Wahl in Gefahr
Die AfD steckt in der Krise: Skandale, Gerichtsurteile und interne Konflikte belasten die Partei kurz vor der Europawahl am 9. Juni. Nun hat die Europa-Kandidat-Partei Maximilian Krah gebrochen. Nach Interview-Äußerungen über die nationalsozialistische SS und mögliche Geldzahlungen aus Russland und China, wird Krah keine Wahlkampfauftritte mehr absolvieren und sich aus dem Bundesvorstand zurückziehen.
Die AfD bricht offiziell mit ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl zusammen. Obwohl Krah ganz oben auf dem Wahlzettel stehen wird, ist keine Änderung bei der Kandidatenaufstellung mehr möglich. Auch der zweite Kandidat, Petr Bystron, soll wegen Ermittlungen der Justiz nicht mehr im Wahlkampf auftreten.
Die AfD-Spitze spricht von einem „massiven Schaden“ für die Partei, den Krah verursacht habe. Die französische Partnerpartei Rassemblement National distanziert sich von der AfD und will künftig nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Marine Le Pen und ihr Nachfolger Jordan Bardella wollen ihren rechtsextremen Partei in Frankreich für die politische Mitte wählbar machen, um bei den Wahlen 2027 Erfolg zu haben.
Die AfD steckt auch national in Schwierigkeiten: Umfragen zeigen sinkende Zustimmung, es gibt Konkurrenz durch die Partei BSW und Proteste gegen Rechts. Björn Höcke wurde wegen der Verwendung einer Nazi-Parole zu einer Geldstrafe verurteilt und das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die gesamte AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein.
Insgesamt zeigt sich eine schwierige Situation für die AfD, die mit Skandalen, Skandälchen und internen Streitereien zu kämpfen hat. Wie sich dies auf die Europawahl auswirken wird, bleibt abzuwarten.
