Bundeskanzler interessiert an IHK-Zusatzqualifikation Wasserstoff „made in Duisburg“
Die Niederrheinische IHK erhält eine besondere Auszeichnung: Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck haben großes Interesse an der IHK-Zusatzqualifikation Wasserstoff, die in Duisburg entwickelt wurde. Diese Qualifikation bereitet Auszubildende auf die neuen Technologien im Bereich des grünen Stahls vor. Beim IHK-Tag in Berlin präsentierten die IHK-Bildungsexperten dem Bundeskanzler exklusiv ihr innovatives Konzept, das aus insgesamt 120 Projekten ausgewählt wurde.
Wasserstoff spielt eine bedeutende Rolle als Energieträger in einer klimafreundlichen Industrie der Zukunft. Gerade in Duisburg, dem größten Stahlstandort Europas, ist der Bedarf an Wasserstoff-Experten besonders hoch. Die Niederrheinische IHK hat daher frühzeitig eine Zusatzqualifikation zum Thema Wasserstoff ins Leben gerufen, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Die ersten 16 Auszubildenden haben diese Zusatzqualifikation bereits erfolgreich absolviert.
Präsident der Niederrheinischen IHK, Werner Schaurte-Küppers, betonte die Bedeutung dieser Qualifikation für die Auszubildenden, die dadurch zu bundesweiten Pionieren im Bereich Wasserstoff-Know-how werden. Die Anerkennung durch die Bundespolitik und international zeigt, wie wichtig es ist, Fachkräfte fit für die Zukunft zu machen. Bereits im zweiten Jahrgang starten weitere Auszubildende ihre Zusatzqualifikation.
Ein Beispiel für den Erfolg dieser Qualifikation ist Jan Heddendorp, Auszubildender bei Thyssenkrupp Steel, der als Bester seines Jahrgangs die Qualifikation abgeschlossen hat. Er betont die wertvollen Fähigkeiten und Kenntnisse, die er durch die Zusatzqualifikation erworben hat, insbesondere durch praktische Anwendungen.
Beim IHK-Tag in Berlin präsentierte das IHK-Team aus Duisburg neben der Wasserstoffqualifizierung auch zwei weitere Projekte: das Berufsorientierungs- und Sprachcamp sowie das Angebot „Prüfungsdeutsch für Gastronomen und Bauberufe“. Diese verschiedenen Projekte zielen darauf ab, Jugendliche zu fördern, die praktisch begabt sind und Unterstützung in der Theorie benötigen.
Unternehmen, die an diesen Angeboten interessiert sind, können sich an Yassine Zerari von der Niederrheinischen IHK wenden. Die Anerkennung und Unterstützung durch die Bundespolitik zeigen, dass die Niederrheinische IHK mit ihren innovativen Qualifizierungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg ist, um Fachkräfte fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.
