StartBundeskanzlerKanzler lehnt Sparmaßnahmen bei Rentnern ab

Kanzler lehnt Sparmaßnahmen bei Rentnern ab

Published on

spot_img

Scholz gegen Rente mit 72: Kanzler lehnt Sparvorschläge bei Renten ab

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich kürzlich in einer Talkrunde des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in Potsdam zum Thema Rentenpolitik geäußert. Dabei betonte er, dass er nicht bei den Rentnerinnen und Rentnern sparen werde. „Auf deren Kosten sollte das nicht gehen“, sagte der SPD-Politiker und lehnte den Vorschlag eines höheren Renteneintrittsalters ab. Er bezeichnete dies als „absurd“ und betonte, dass dies nicht der richtige Weg sei, um einen Haushalt zu sanieren.

Insbesondere kritisierte Scholz die Forderung nach einer Rente mit 72 Jahren, die von FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Dürr ins Spiel gebracht wurde. Scholz stellte klar, dass der soziale Zusammenhalt in Deutschland nicht infrage gestellt werden dürfe. Auch sprach er sich gegen die Forderung aus den Reihen von SPD und Grünen aus, Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Dies würde eine finanzielle und fiskalische Katastrophe bedeuten, so der Bundeskanzler.

In Bezug auf den Bundeshaushalt 2025 stehen schwierige Verhandlungen bevor. Die Ampel-Koalition muss sich auf Sparmaßnahmen einigen, da Bundesfinanzminister Christian Lindner die Ministerien zum Sparen aufgerufen hat. Scholz nannte dies eine große Aufgabe und betonte, dass trotzdem mehr Geld ausgegeben werde als früher. Aktuell werden auch Pläne für ein Rentenpaket in der Regierung abgestimmt, um das Rentenniveau zu stabilisieren.

Es bleibt abzuwarten, wie die Verhandlungen über den Haushalt und die Rentenpolitik in der Koalition verlaufen werden. Scholz setzt sich für den sozialen Zusammenhalt und die Stabilität der Renten ein und betont, dass die Rentnerinnen und Rentner nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen sein dürfen.

Latest articles

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...

Internationale Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm wegen Religions- und Meinungsfreiheit in Südkorea

SEOUL, Südkorea, 7. August 2026 — Human Rights Without Frontiers (HRWF) hat gemeinsam mit...

More like this

Religionsfreiheit im Fokus: Forum in Frankfurt bringt Verfolgte und Glaubensgemeinschaften zusammen

Frankfurt am Main, 22. August 2026 — Erfahrungen mit religiöser Verfolgung, staatlicher Benachteiligung und...

Pastorenkonferenz in Seoul äußert Sorge über Umgang mit religiösen Minderheiten

Rund 3.000 Teilnehmer diskutieren über Religionsfreiheit, staatliche Regulierung und den Fall des inhaftierten Shincheonji-Leiters...

Gericht in Seoul führt Lee-Man-hee-Verfahren mit Mitangeklagten zusammen, Anhörung für 21. August angesetzt

SEOUL — Das Zentrale Bezirksgericht Seoul hat das Verfahren gegen Vorsitzender Lee Man-hee wegen...