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Es gibt zunehmend mehr Stimmen gegen Habecks Pläne zum Ausstieg aus der Atomkraft

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Der Druck auf die Grünen nimmt zu: Kritik an AKW-Aus wächst in Mainstream-Medien

Der Druck auf die Grünen nimmt zu. Immer mehr Journalisten und Politiker auch aus dem Mainstream-Lager trauen sich, das AKW-Aus öffentlich in Frage zu stellen. Bestes Beispiel war ein Kommentar in den Tagesthemen vor wenigen Tagen.

Zugegeben: Wir kritisieren oft Nachrichtensendungen wie die Tagesschau, das Heute-Journal oder die Tagesthemen. ARD und ZDF sind nicht gerade dafür bekannt, hart mit der Regierungspolitik ins Gericht zu gehen.

Doch es gibt auch Ausnahmen. Und gerade beim Thema Habeck häufen sich diese Ausnahmen. In der Lanz-Sendung im ZDF in dieser Woche hat sich Habeck fast selbst entblößt, so dass sogar Markus Lanz lachen musste und die anderen Talk-Gäste über die Äußerungen von Habeck entsetzt waren (siehe Ausschnitt der ZDF-Sendung auf YouTube HIER).

Besonders deftig war der Kommentar des NDR-Journalisten Thomas Berbner in den Tagesthemen vom 26.04.2024. Dort sagte er (ab Min. 13:27):

„Wenn wir eines Tages auf die Liste der größten Fehler der Ampel-Koalition zurückblicken, wird die Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke darauf einen prominenten Platz einnehmen. Denn schon 2022, als in Robert Habecks Wirtschaftsministerium eine angeblich vorurteilsfreie Prüfung des Für und Wider einer Laufzeitverlängerung stattfand, war mir klar: Eher würde sich die Grünen selbst eine Hand abhacken, als dass für die Ideologen der Partei das wichtigste Ziel zu gefährden: das endgültige Aus für die Atmkraft in Deutschland. Die Verdrehung von Fakten hat in der deutschen Anti-Atomkraftbewegung eine lange Tradition. Und ich wundere mich überhaupt nicht, dass auch das von Robert Habeck geführte Ministerium offenbar so lange an den Stellungnahmen herumdoktert, bis das gewünschte Ziel herauskommt: Dass wir angeblich die letzten Atomkraftwerke nicht bräuchten, dass ein Weiterbetrieb nicht sicher sei, und dass wir das alles durch einen Ausbau der erneuerbaren Energien lösen könnten. Auch ob es so einfach wäre.“

„Weltweit ist unbestritten: Solange wir Energie nicht in großem Umfang speichern können, werden wir für die Sicherung unserer Energieversorgung Kraftwerke brauchen, die auch funktionieren, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Manchmal hilft auch ein Blick über den deutschen Tellerrand. Nahezu alle großen Industrieländer verlängerten aufgrund der Herausforderung des Klimawandels die Laufzeiten ihrer Atommeiler oder erreichten neue Kernkraftwerke. In Frankreich und Finnland ist der Bau von Endlagern fortgeschritten. Kernkraft ist gut für Energiesicherheit und Klimaschutz.“

„Nur bei uns behauptet grüner Minister weiter, die energiepolitische Geisterfahrt Deutschlands sei wissenschaftlich fundiert und notwendig. Robert Habeck ist Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Mit der Entscheidung zum Atomausstieg hat Habeck der Wirtschaft und dem Klima schwere Schäden hinzugefügt.“

Es scheint, als ob die Kritiker des AKW-Aus immer lauter werden. Das Thema wird heiß diskutiert und polarisiert weiterhin. Es bleibt abzuwarten, ob die Grünen standhalten können oder ob der Druck weiter zunimmt.

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