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Brief an die Bundeskanzlerin bzgl. Konverter in Dorsten

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Bürgermeister Tobias Stockhoff wendet sich an Bundeskanzler Olaf Scholz wegen Konverter-Auseinandersetzung

Die Konverter-Auseinandersetzung in Dorsten – Bürgermeister Tobias Stockhoff wendet sich an Bundeskanzler Olaf Scholz

In Dorsten tobt derzeit ein Streit um den Standort für den geplanten Konverter der Stromtrasse „Korridor B“. Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich nun in einem Schreiben an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt und dabei deutliche Kritik an dem Energieunternehmen Uniper geäußert.

Uniper hatte bisher argumentiert, dass auf der Kraftwerksfläche in Gelsenkirchen-Scholven nicht genügend Platz für den Konverter vorhanden sei. Doch nun wurde bekannt, dass das Unternehmen tatsächlich eine eigene Standortentwicklung auf einer Freifläche im Norden des Geländes plant. Dies sorgte für Unmut bei der Stadt Dorsten, die Uniper vorwirft, nicht transparent über die wahren Beweggründe für die Standortwahl informiert zu haben.

In einem Brief an Wirtschaftsministerin Mona Neubaur äußerte Uniper-Vorstand Holger Kreetz sein Bedauern darüber, dass die Pläne des Unternehmens möglicherweise nicht klar genug kommuniziert wurden. Doch Bürgermeister Stockhoff betonte, dass der Bau des Konverters technisch durchaus möglich sei und nur aus unternehmenspolitischen Gründen von Uniper verhindert werde.

Stockhoff kritisierte zudem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen, der sich in dieser Angelegenheit nicht engagiert habe. Er appellierte daher an Bundeskanzler Scholz, in den Streit einzugreifen und betonte die Verantwortung des Bundes als Eigentümer von Uniper.

Der Bürgermeister betonte, dass die Stadt Dorsten weiterhin für den Bau des Konverters in Scholven kämpfen werde, da dies ökologisch die bessere Alternative sei. Er betonte auch, dass Uniper durch die Hinhaltetaktik Vertrauen verspielt habe und forderte eine klarere Positionierung von Seiten des Bundes.

Der Konflikt um den Konverter in Dorsten zeigt, wie wichtig eine transparente und ehrliche Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist. Es bleibt abzuwarten, wie Bundeskanzler Scholz auf das Schreiben von Bürgermeister Stockhoff reagieren wird und ob eine Lösung im Sinne der Umwelt und der Bürgerinnen und Bürger von Dorsten gefunden werden kann.

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