Neuer Spieler vor Landtagswahl in Thüringen: Maaßen gründet Werteunion-Partei
Die politische Landschaft in Thüringen wird immer vielfältiger, insbesondere jetzt, da Hans-Georg Maaßen eine neue Partei gründet. Nach der Geburt der Wagenknecht-Partei „BSW“ wirft auch der ehemalige Verfassungsschutz-Präsident seine Hütte in den Ring. Die Werteunion, die sich inhaltlich rechts von der Union bewegt, hat eine Partei gegründet und Maaßen wird für den Parteivorsitz kandidieren.
Die Werteunion hat das Namensrecht von einem konservativen Verein übertragen bekommen und plant, bei den Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen anzutreten. Die neue Partei positioniert sich zwischen der klassischen CDU/CSU und der radikalisierten AfD und setzt auf klassische bürgerliche Werte, die Deutschland stark gemacht haben.
Trotzdem stehen die Chancen der Werteunion bei den kommenden Wahlen laut Politikwissenschaftler Uwe Jun eher gering. Die AfD hat sich bereits als Katalysator von Protestwählern etabliert, die die aktuelle Regierung ablehnen. Es bleibt abzuwarten, ob die Werteunion sich als eigenständige Kraft etablieren kann oder ob sie eher eine Ergänzung im rechten politischen Spektrum darstellen wird.
Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die politische Landschaft in Thüringen in den kommenden Monaten entwickeln wird und ob die Werteunion und andere neue Parteien eine Rolle spielen werden. Wir werden weiterhin über die Entwicklungen berichten und sehen, wie sich die Wahlen im September gestalten werden.
