Emotionale Debatte bei „Hart aber fair“ – AfD-Politiker empört über „Falschmeldungen“
Am Montagabend ging es in der „Hart aber fair“-Sendung heiß her. Die Diskussionsteilnehmer, darunter Lamya Kaddor (Grüne), Mario Voigt (CDU) und Leif-Erik Holm (AfD), stritten leidenschaftlich über die Frage, ob man extremen Rechten zuhören, gegen sie demonstrieren oder sie verbieten sollte.
Besonders kontrovers wurde es, als Leif-Erik Holm die AfD als „Rechtsstaatspartei“ bezeichnete, was seinen Diskussionspartnern sauer aufstieß. Die Diskussion entwickelte sich zu einem emotionalen Schlagabtausch, bei dem auch der Moderator Louis Klamroth darauf hinwies, dass es nicht nötig sei, so laut zu sein.
Leif-Erik Holm wurde mehrmals von seinen Mitdiskutanten unter Beschuss genommen, die ihm „Falschmeldungen“ vorwarfen. Besonders heftig wurde es, als es um das „Remigrations“-Treffen in Potsdam ging, das Holm als „privat“ einstufte, was zu starken Reaktionen der anderen Diskussionsteilnehmer führte.
Auch das EU-Wahlprogramm der AfD stand zur Debatte, als Louis Klamroth Leif-Erik Holm mit Widersprüchen konfrontierte. Die Diskrepanzen zwischen dem, was die AfD im Programm stehen hat und dem, was ihre Politiker in der Sendung sagten, sorgte für hitzige Diskussionen.
Am Ende stellte sich Mario Voigt klar gegen eine Koalition oder Zusammenarbeit mit der AfD und betonte, dass es „Lösungen, die tatsächlich gehen“ brauche.
Die Sendung „Hart aber fair“ sorgte also für jede Menge hitziger Diskussionen und Kontroversen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Debatte in Deutschland weiterentwickelt.
Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
