Bundeskanzler Olaf Scholz fährt Mercedes-Chef über Teststrecke mit 110 km/h – „Möchte selbst fahren“
Bundeskanzler Olaf Scholz hat erneut für Schlagzeilen gesorgt, indem er sich bei einem Besuch im Mercedes-Werk in Sindelfingen selbst hinter das Steuer eines neuen Mercedes EQE SUV gesetzt hat. In einem „Bild“-Bericht wird berichtet, dass Scholz die testenden Ingenieurin auf den Beifahrersitz verwiesen hat und Mercedes-Chef Olla Källenius auf der Rückbank Platz genommen hat.
Mutig und entschlossen hat der Kanzler dann das Gaspedal durchgedrückt und ist mit bis zu 110 km/h über die Teststrecke gerast. Trotz dieser ungewöhnlichen Aktion hat sich niemand über die Spritztour beschwert, im Gegenteil, die Ingenieurin lobte Scholz für seine Fahrkünste und betonte, dass er offensichtlich viel Spaß dabei hatte.
Bei seinem Besuch im Mercedes-Werk hat Scholz auch die Bedeutung der Autoindustrie für Deutschland betont. Er hob hervor, dass Deutschland stark von der Automobilbranche abhängig ist und lobte die geschichtliche Verflechtung des Unternehmens mit dem Land. Des Weiteren verkündete der Betriebsratsvorsitzende, dass für 1000 Leiharbeiter am Standort Sindelfingen eine Perspektive geschaffen wurde, wobei rund 700 von ihnen in Festanstellung übernommen werden.
Es bleibt abzuwarten, wie diese ungewöhnliche Aktion des Bundeskanzlers in der Öffentlichkeit aufgenommen wird. Sicher ist jedoch, dass Scholz mit seiner Fahrt eine unerwartete Seite von sich gezeigt hat und die Bedeutung der Autoindustrie für Deutschland erneut ins Rampenlicht gerückt wurde. Die Reaktionen in den sozialen Medien auf diese Aktion dürften vielfältig sein, aber eins ist sicher: Olaf Scholz hat bewiesen, dass er auch gerne selbst am Steuer sitzt.
